Archiv für die ‘Projekte’ Kategorie

DD-WRT auf den LaFonera (Fon2100)

11 März 2010

Wlan ist eine feine Sache. Weil ich mich immer wieder freue, wenn ich auf meinem Touren durch Deutschland einen kostenlosen Wlan AP im Hotel oder der umgebung habe, beteilige ich mich nun seit 3 Jahren an dem Fon Projekt.

Letztes Jahr kam der Fonera 2.0N auf den deutschen Markt. Deshalb habe ich mich nun entschlossen, meinen verstaubten FON 2100 mit der freien DD-WRT Firmware zu bespielen.

DD-WRT bietet einen VIEL höhren Funktionsumfang als die Standard FON Firmware.

Ich weiß! Es gibt schon dutzende How-To´s wie man die Firmware auf den Fonera bringt, aber selbst geschriebenes findet man wieder 😉

Was braucht man alles:

Hardware:

  • Schraubenzieher „kreutz“
  • Serielle Schnittstelle mit Pegelwandler! (USB-To-Serial Konverter, da 3,3V Pegel)

Software:

Vorweg muss gesagt werden, dass unter Windows7 das FlashUtility nicht funktioniert. Die Anletung bezieht sich deshalb auf Windows XP.

Los gehts!

Zuerst müssen die 2 Schrauben auf der Unterseite des Fonera entfernt und das Gehäuse entfernt werden.

Im geöffneten Zustand fällt einem (zumindest mir) sofort die 10pol. Stiftleiste ins Auge. Hinter ihr verbirgt sich die serielle Schnittstelle.

Aber Vorsicht!!! Diese Schnittstelle arbeitet mit einem 3,3V Pegel. D.h. sie darf NICHT direkt an den PC angeschlossen werden. Wenn man gerade keinen Pegelwandler zur Hand hat, reicht ein günstiges USB-2-Serial Datenkabel für Handys.

Die Schnittstelle ist wie folgt belegt:

LaFonera und RedBoot vorbereiten

Damit wir später die DD-WRT Firmware auf den LaFonera flashen können, muss zuerst der Bootloaderzugriff (RedBoot) via Ethernet konfiguriert werden.

Hierzu verbindet man die serielle Schnittstelle des Fon2100 mit dem PC (9600-8-N-1)

Mir ist aufgefallen, dass bei angeschlossener Tx-Leitung der LaFonera nicht bootet. Deshalb sollte man den LaFonera booten und erst nach 5-7 Sekunden das serielle Kabel verbinden.

Sobald der LaFonera mit Spannung verbunden ist, fängt er an zu booten. Nun muss man schnell reagieren um den Bootvorgang mit STRG^C zu unterbrechen.

Im Terminal erwartet nun RedBoot eure Befehle, die wie folgt lauten:

RedBoot> fconfig bootp_my_ip 192.168.100.1	Deine neue IP Adresse...
RedBoot> fconfig bootp_my_ip_mask 255.255.0.0	unter dieser Subnetmask...
RedBoot> fconfig boot_script_timeout 10		für 10 Sekunden.

Durch diese 3 Befehle „lauscht“ der LaFonera beim Booten für 10Sekunden unter der festgelegten IP.

Nun ziehen wir erst einmal den Stecker des LaFonera.

LaFonera (Fon2100) flashen

Als nächstes müssen das AP51 FlashUtility und (sofern noch nicht vorhanden) WinPcap herunter geladen und  installiert werden.

Das AP51 FlashUtility ist nach dem Start wie folgt ein zu stellen (Pfade natürlich anpassen oder meine Ordnerstruktur übernehmen)

Wenn die Einstellungen vorgenommen wurden, verbindet man den LaFonera direkt mit dem PC über LAN und drückt auf „Go“.

Nun Schaltet man den LaFonera wieder ein und wartet, bis die Ausgabe der im Bild ähnelt. Ist dies der Fall, lohnt es sich einen Hund/Kind/wichtigen Termin  hat oder einfach nur ein paar Kaffee trinken möchte. Der Updatevorgang dauert ca. 15-30 Minuten.

Nicht erschrecken! Das Programm schließt einfach, wenn es fertig ist.

Durch das Aufspielen der Software wird die IP auf 192.168.1.1 zurück gestezt. Hat man seine IP Konfiguration nach dem Flashen angepasst und ruft die GUI des FON2100 auf (Browser => http://192.168.1.1), begrüßt einen der Startscreen von DD-WRT

NACHTRAG:

Es gibt verschiedene Firmware Version der original FON Firmware. Durch das Autoupdate ist ist man (meist) auf dem aktuellen Stand. Mein Fon2100 A/B/C hatte noch die 0.7.1r1 drauf, was das aktivieren von RedBoot für die LAN-Nutzung garnicht nötig gemacht hätte

5,8GHz Pre-Flight Test

16 Dezember 2009

Endlich sind die Trägerplatinen für die Airwave 5,8GHz Module gekommen.

Also gleich mal den Reflow-Löter angeheitzt und geföhnt. Der große ELKO musste leider sein, da es mir bei dem Prototyp an 4S den Tantal dauernd zerhauen hat 🙁

IMG_0967_ree IMG_0964_reeIMG_0966_ree

Der erste abendliche Indoortest war auch bereits viel versprechend.

Getestet habe ich mit je einer 2dB 5,8GHz Antenne . Indoor habe ich damit ca. 60m (mehr Platz hatte ich Luftlinie nicht) erreicht. Dann habe ich noch „von drinnen nach draußen“ getestet (-2°C). Dabei kam ich auf 180m (durch 2 Wände). Wenn es klappt, sollte ich diese Woche noch einen Outdoortest schaffen.

(Update) FUNKtioniert

26 Oktober 2009

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack auf meinen neuen Videodownlink.

Diesmal mit 5,8GHz Technik.

Details:

  • 4S fähig (bis 15V)
  • erlaubte Sendeleistung (D)
  • Stromaufnahme: max 140mA
  • Reichweite (geschätzt) 300m
  • nur 38*25 mm

Derzeit sind die Platinen beim Fertiger und sollten eine Woche nach Rheinbach eintreffen.

Weite Infos und Bilder stelle ich die Tage online.

Downlink_5,8GHz_TX

Als Empfänger kommt ebenfalls eine Eigenentwicklung zum tragen.

Hier die Eckdaten:

  • Platinegröße: 80x100mm
  • 3S fahig (DC12V)
  • LiPo-Überwachung
  • Feldstärkeanzeige
  • Kanaleinstellung über DIP Schalter

IMG_0353

Auf dem Bild sieht man den Größenvergleich zwischen dem Sender/Empfänger und eines BL-CTRL. Bei dem Sender handelt es sich noch um das alte Modul. Leider benötigte dieses noch ca. 250mA, wodurch die Platine ziemlich groß wurde.

Wi.232 goes USB

23 Oktober 2009

Wer kennt das nicht: Man steht auf dem Feld, will seinen Funkdatenlink anschließen und hat irgendwas vergessen. Sei es die Sercon oder nur das Verbindungskabel zum Wi.232 Modul.

Für mich war aber eher das Problem ausschlaggebend, dass mein Netbook keine serielle Schnittstelle mehr hat und der Umweg über „USB2Seriell->Sercon->Wi232“ zu Aufwendig wurde.

Als kleine Spielerei (oder nennen wir es Faulheit), habe ich mir ein kleines Platinchen gebastelt, welches den USB2Seriell Part übernimmt und gleich das Wi.232 Modul mit angebunden hat.

Foto0070IMG_0760

Der Vorteil an den Wi.232 Modulen liegt für mich an der hohen Reichweite. Durch den USB2Seriell Wandler fällt auch gleich das Manko neuerer Notebooks nicht mehr so ins Gewicht.

Dem Wi.232 USB habe ich noch gleich einen angepassten Treiber spendiert.

wi232usb0 wi232usb1

Die wesentlichen Änderungen wurden aber im EEPROM des USB2Seriell ICs vorgenommen. Hier wurden die I/Os, ein Paar Parameter und die VID auf das Wi.232 abgestimmt.

Mit der Stummelantenne habe ich bisher eine Reichweite von 950m erzielen können. Eine bessere Antenne wie bei Holgers Rheinbach Flug könnte sicherlich noch ein Paar 100m raus holen.

Lipoblitzer als Tiefentladeschutz

22 September 2009

Wer kennt das nicht: Der Lipo am Video-Downlink wurde vergessen und nun ist er tiefentladen. Schade um den Akku.

Da kann man doch was machen! Aufgrund der Anfragen von euch hat jreise seinen Lipoblitzer zweckentfremdet und mit einer neuen Firmware versehen. Diese trennt nun bei längerem Unterschreiten der eingestellten Spannungsschwelle die Last vom Akku, es fließt nur noch der geringe Eigenstrom der Schaltung. Erneutes Einschalten ist erst nach Akkuwechsel möglich.

Die Hardware ist die gleiche wie beim Lipoblitzer, statt der LEDs und der Vorwiderstände wird die Last angeschlossen. Der eingesetzte FET kann ohne Kühlung bis 1A schalten.

Es kann das Platinenlayout der Sammelbestellung dafür verwendet werden. Die 30Ohm und 200Ohm werden weggelassen und statt 30Ohm wird eine Brücke eingelötet.

Fertig.

Weitere Infos und die Software gibt es unter http://jreise.de/Lipoblitzer.

Lipo-Blitzer

23 Juni 2009

Der Lipoblitzer zeigt den Spannungsverlauf des Flugakkus in mehreren Warnstufen über verschiedene Blitzfolgen an. Die Anzeige erfolgt über zwei Power-LEDs. Durch diese Art der Signalisierung ist eine gute Einschätzung des Entladezustands während des Fluges möglich und schädliche Tiefentladungen können vermieden werden. Die Funktion des Lipolitzers ist komplett unabhängig von der Unterspannungswarnung der Flight-Ctrl.

Die Warnschwelle des Blitzers läßt sich leicht über einen Jumper programmieren.

Technische Daten

  • 5 Warnstufen
  • Signalisierung über zwei 1W-LEDs
  • für Betrieb an 3S-Lipo dimensioniert
  • Betrieb an 4S-Lipo mit anderen LED-Vorwiderständen möglich
  • mit Jumper an regelbarem Netzteil programmierbar

Schaltplan

main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=41405

Anschlüsse

  • 6Pol. ISP (Programmieranschluss)
  • Spannungsversorgung
  • LED Anschluss

Bestückung

main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=41409

Software

Das Programm ist in Assembler geschrieben.

Die aktuelle Version kann man hier downloaden:

http://jreise.de/LipoBlitzer/Daten/Lipo-Blitzer.zip

Inzwischen sind im zip-File mehrere Programmversionen verfügbar (Erklärung in readme.txt) und eine cmd-Datei lipoblitzer.cmd zur automatischen Programmierung des ATTiny13 mit avrdude und Sercon.

Firmware einspielen

Am schnellsten geht das Einspielen der Software mit einem STK500 konformen Programmer und über das Programm avrdude im Mikrokopter-Tool Ordner.

Die Verbindung zwischen dem Programmer und dem LipoBlitzer wird über den 6pol. ISP Stecker geschaffen. Dabei muss, wenn der Programmer keine 5V zur Verfügung stellt, die Platine mit Spannung versorgt werden!

Die Sercon besitzt keinen STK500 konformen Mini-ISP Stecker

Hier muss ein Adapter mit folgender Belegung verwendet werden:

Sercon Pin

LipoBlitzer Platine Pin

1 SCK

3 SCK

2 RESET

5 RESET

3 MISO

1 MISO

4 NC

2 5V

5 MOSI

4 MOSI

6 GND

6 GND

Der Jumper auf der Sercon (Aktivierung RESET-Signal) muß gesteckt sein, sonst ist keine ISP-Programmierung möglich.

Einstellung der Spannungsschwelle / Programmiermodus

Die Spannungsschwelle für Dauerblinken muß einmalig eingelernt werden (kann jederzeit neu eingestellt werden). Dazu wird der Lipo-Blitzer mit gestecktem Jumper an einer regelbaren Spannungsquelle in Betrieb genommen. Jetzt wird die gewünschte Spannung (z.B. 9,6V bei 3S-Lipo) eingestellt und der Jumper abgezogen. Die Schwelle ist nun dauerhaft gespeichert und der Blitzer ist einsatzbereit. Die Warnschwellen sind in unserem Beispiel nun folgendermaßen eingestellt:

> ca.10,7V

1x blinken

4s Pause

Positionslicht

< ca.10,7V

2x blinken

2s Pause

ca. 3/4 leer, je nach Lipo

< ca.10,2V

3x blinken

1s Pause

Landung vorbereiten

< ca.9,9V

4x blinken

1s Pause

landen

< ca.9,6V

Dauerblinken

schnellstens landen, sonst schadet es dem LiPo

Achtung: Gute Akkus mit hoher Spannungslage brechen zum Ende sehr schnell ein! Hier ist es sinnvoll, eine höhere Schwelle einzustellen.

Die Sammelbestellung ist beendet.

Update 28.12.2009

Hier findet ihr den LipoBlitz als Download


Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/counter.php on line 61

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: mysql_escape_string(): This function is deprecated; use mysql_real_escape_string() instead. in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/includes/mysql.class.php on line 165

Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /www/htdocs/w00b99e6/blog/counter/counter.php on line 1794