FreeNAS AFP Problem mit OSX Lion 10.7

23 März 2012 von Oli82 Keine Kommentare »

 

Seit kurzem habe ich ein MacBook Pro mit OS X Lion 10.7. Ich muss zugeben, der Umstieg von meinem alten MacBook auf das aktuelle Pro-Modell viel mir nicht sonderlich schwer.

Leider bringt neue Hard- und Software immer neue Probleme mit sich. Auch hier kam nach kurzer Nutzung schon das erste Problem auf:

OS X Lion 10.7 verbindet sich nicht per AFP mit meinem FreeNAS 7.

“Die Version des Servers, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll, wird nicht unterstützt..” 

Nach ein wenig Recherche im Internet habe ich in einem Blog gelesen, dass in OS X 10.7 der Support für “DHCAST128″ deaktiviert wurde.

DHCAST128 lässt sich jedoch mit ein paar wenigen Handgriffen wieder aktivieren:

Leider behebt diese Änderung nicht das  Problem mit der Benutzung der TimeMachine!

  • sudo chmod o+w /Library/Preferences
  • defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_host_prefs_version -int 1
  • Nun den Mac 1x neustarten und anschliessend mit dem NAS (AFP Server) neu verbinden. 

Nun das Terminal wieder öffnen und folgendes ausführen:

  • sudo defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_disabled_uams -array “Cleartxt Passwrd” “MS2.0″ “2-Way Randnum exchange”
  • sudo chmod o-w /Library/Preferences

Nach dem nächsten Neustart lässt sich die Verbindung problemlos herstellen.

Achtung: Wenn man DHCAST128 wieder deaktivieren möchte, muss man folgenden befehl im Terminal ausführen:

  • sudo defaults write /Library/Preferences/com.apple.AppleShareClient afp_disabled_uams -array-add “DHCAST128″ 

iTeufel – Umbau für iPhone 4G

10 September 2010 von Oli82 Keine Kommentare »

Ich bin ein ziemlicher Fan der Boxensysteme der Firma Teufel aus Berlin.

Seit ca. 4 Jahren habe ich auch eine iTeufel Clock, die ich damals für meinen IPod gekauft habe.

Die Uhr ist ziemlich cool!

Unter anderem kann sie als Wecker, Radio, PC Speaker, iPod-Dockingstationen oder fernbedienbare  Ipod Soundstation genutzt werden.

Mit meinem “alten” Ipod Nano 3G funktionierte die iTeufel Clock auch wunderbar, nur mit meinem iPhone 4G leider nicht mehr. Woran das wohl liegt? Naja. Die Uhr ist nicht mit dem aktuellen “Made for iPod” Standard kompatible….


Da die Firma Teufel mit nicht weiter helfen konnte und auch im Internet nichts hilfreiches auffindbar war, hab ich mir den Schraubendreher geschnappt und selbst mit dem Problem befasst .

Öffnen lässt sich das Gehäuse recht einfach. Nach dem man die Gummifüße entfernt hat, erkennt man die Löscher in denen sich die Schrauben befinden. Der Rest des Gehäuses ist geklipst. Die Kunststoffnasen lassen sich und mit einem Plastikkeil leicht entriegeln.

Im offenen Gehäuse erkennt man nun 2 Platinen.

Die hintere Platine ist die Spannungsversorgung, Radio und Endstufe der  Clock. Die Vordere enthält den Dock Connector, die Taster sowie die Steuerung der Fernbedienung, etc.
Auf dieser Platine befinden sich 5 Steckverbinder, wovon einer die USB und ein weiterer die 12V Schnittstelle ist.
Die älteren iPod Modelle wurden noch über Firewire, bzw. 12V geladen. Seit geraumer Zeit wird das Laden über Firewire nicht mehr unterstützt.

Also habe ich mal den 12V Stecker abgezogen und nur den USB Port mit Strom versorgt.

Ergebnis:
Nix geht. Was nun?

Durch Zufall bin ich bei Vimeo auf dieses Video gestoßen:

Wie man im Video sieht, nutzt Apple zur Identifizierung einer “konformen” Ladeschaltung die Spannung der USB Datenleitungen.

Da ich die iTeufel Clock eh nicht als Dockingstation für den PC nutze, kann ich gerne auf den USB Anschluss verzichten.

Zum Umbau:

Zuerst muss die 12V Spannung zum Dock Connector unterbrochen werden.  Dazu habe ich die Sicherung “F1″ ausgelötet, da ich keine Leiterbahnen durchtrennen wollte.

Danach habe ich mir mal den USB Anschluss genauer angeschaut.

Netter Weise hat Teufel für jeden PIN des Steckverbinders ein PAD auf der Leiterplatte vorgesehen.

Der USB Connector ist 1:1 mit der USB Schnittstelle verbunden.

Also habe ich den Spannungsteiler für 500mA Ladestrom gebaut und einen  5v DC/DC an die 12V des Firewire Steckverbinders  angeschlossen. Klar wäre 1A Ladestrom möglich gewesen, aber da wäre ich an die Leistungsgrenze des Recom gekommen.

Sicherlich hätte ich auch einen einfach 7805 Regler verbauen können, aber warum 7V in Wärme verwandeln, wenn ich eh noch einige Recom 5V Regler hier liegen habe.

Die Pads habe ich anhand dieser Schaltung mit den Spannungsteilern beschaltet:

Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass der USB Stecker NICHT wieder verbaut werden darf!!!

Nun wieder alles zusammen gebaut und siehe da:

Selbst die Fernbedienung funktioniert wie gewohnt :-)

Solltet ihr eure iTeufel Clock auch umbauen wollen, dann denkt bitte dran, das der Umbau auf eigene Gefahr gemacht wird und, falls ihr noch Garantie habt, diese erlischt.

Nach dem Umbau funktioniert auch das iPhone 3G, 3GS sowie neuere iPod Modelle mit der iTeufel Clock.

Einziger Wermutstropfen:

Mit dem original iPhone Bumper passt das iPhone 4G nicht mehr in das Dock auf der Oberseite.

Arduino als Thermometer

2 Juli 2010 von Oli82 Keine Kommentare »

Vor einiger Zeit habe ich mir einen Arduino Nano gekauft und bisher nur die Samples nach programmiert.

Bei der Hitze macht aber programmieren überhaupt keinen Spaß! Außer man will wissen, wie warm es wirklich ist.

Also bauen wir uns einen Digitalen Thermometer ;)

Was braucht man?

  • Einen digitalen Temperatursensor  DS18B20 (Datenblatt)
  • Ein LCD Display
  • Ein Arduino Board
  • Einen Taster
  • Je einen 1k, 4.7k und 10k Widerstand

Ich habe das ganze auf einen Breadboard aufgebaut, da Löten ja noch mehr Hitze verursacht ;-)

Die Schaltung

LCD Display

LCD PINArduino Pin
1 (VSS)Arduino GND Pin
2 (VDD)Arduino +5V Pin
3 (contrast)1k gegen Arduino GND Pin
4 RSArduino Pin D113
5 R/WArduino Pin D11
6 EnableArduino Pin D10
7 NCNC
8 NCNC
9 NCNC
10 NCNC
11 Data 4Arduino Pin D5
12 Data 5Arduino Pin D4
13 Data 6Arduino Pin D3
14 Data 7Arduino Pin D2
15 Backlight "+"Arduino Pin D13
16 Backlight GNDArduino GND Pin

DS18B20 Temperatur Sensor

DS18B20 PinArduino Pin
1Arduino GND Pin
2Arduino Pin D8
4,7k gegen 5V
3Arduino +5V Pin

Die Software

Zuerst benötigt man die OneWire Protokoll Libraries.

Diese müssen in das Arduino -> libraries Verzeichnis entpackt werden. Sollte die Arduino SDK gerade laufen, muss die Arduino Software neu gestartet werden.

Hier der Code des Thermometers:

  1. // LCD Thermometer
  2. // http://www.oli82.de
  3.  
  4. #include
  5. #include
  6.  
  7. // Schaltung:
  8. // * Taster an pin D6 von +5V
  9. // * 10K Widerstand an pin D6 von GND
  10. // rs (LCD pin 4) zu Arduino pin D12
  11. // rw (LCD pin 5) zu Arduino pin D11
  12. // enable (LCD pin 6) zu Arduino pin D10
  13. // LCD pin 15 zu Arduino pin D13
  14. // LCD pins d4, d5, d6, d7 zu Arduino pins D5, D4, D3, D2
  15.  
  16. LiquidCrystal lcd(12, 11, 10, 5, 4, 3, 2);
  17. int backLight = 13;    // pin D13 Schaltet das Backlight
  18.  
  19. OneWire  ds(8);        // ds18b20 pin #2 (mittlerer pin) zu Arduino pin D8
  20.  
  21. byte i;
  22. byte present = 0;
  23. byte data[12];
  24. byte addr[8];
  25.  
  26. int HighByte, LowByte, SignBit, Whole, Fract, TReading, Tc_100;
  27.  
  28. const int buttonPin = 6;     // Nummer des Taster-Pins
  29.  
  30. int buttonState = 0;         // Variable fuer das lesen des Status des Tasters
  31. int state = LOW;      // Setze den Tasterstatus
  32. int reading;
  33. int previous = HIGH;    //Setze den letzten Status des Tasters
  34.  
  35. long time = 0;
  36. long debounce = 200;   // entprellzeit time
  37.  
  38. void setup() {
  39.   pinMode(backLight, OUTPUT);   // initialisiere den BACKLIGHT pin als output
  40.   pinMode(buttonPin, INPUT);    // initialisiere den Taster pin als einen input
  41.   lcd.begin(4,16);              // reihen, spalten.  nehme 2,16 fuer ein 2×16 LCD, usw.
  42.   lcd.clear();                  // LCD leeren/loeschen
  43.   lcd.setCursor(0,0);           // setze den cursor zu column 0, row 0
  44.  
  45.     if ( !ds.search(addr)) {
  46.       lcd.clear(); lcd.print("No more addrs");
  47.       delay(1000);
  48.       ds.reset_search();
  49.       return;
  50.   }
  51.  
  52.   if ( OneWire::crc8( addr, 7) != addr[7]) {
  53.       lcd.clear(); lcd.print("CRC not valid!");
  54.       delay(1000);
  55.       return;
  56.   }
  57. }
  58.  
  59. void getTemp() {
  60.   int foo, bar;
  61.  
  62.   ds.reset();
  63.   ds.select(addr);
  64.   ds.write(0×44,1);
  65.  
  66.   present = ds.reset();
  67.   ds.select(addr);
  68.   ds.write(0xBE);
  69.  
  70.   for ( i = 0; i < 9; i++) {
  71.     data[i] = ds.read();
  72.   }
  73.  
  74.   LowByte = data[0];
  75.   HighByte = data[1];
  76.   TReading = (HighByte << 8) + LowByte;   SignBit = TReading &amp; 0×8000;  // test most sig bit      if (SignBit) {     TReading = -TReading;   }   Tc_100 = (6 * TReading) + TReading / 4;    // multipliziere mit (100 * 0.0625) or 6.25   Whole = Tc_100 / 100;          // separate off the whole and fractional portions   Fract = Tc_100 % 100;   if (Fract > 49) {
  77.     if (SignBit) {
  78.       –Whole;
  79.     } else {
  80.       ++Whole;
  81.     }
  82.   }
  83.  
  84.   if (SignBit) {
  85.     bar = -1;
  86.   } else {
  87.     bar = 1;
  88.   }
  89.  
  90. }
  91.  
  92. void printTemp(void) {
  93.   lcd.clear();
  94.   lcd.setCursor(1,0);
  95.   lcd.print("-www.Oli82.de-");
  96.   lcd.setCursor(2,1);
  97.   lcd.print("Termperatur: ");
  98.   lcd.setCursor(2,2)
  99.   if (SignBit) {
  100.      lcd.print("-");
  101.   }
  102.   lcd.print(Whole);
  103.   lcd.print("\xDF" "C");
  104.  
  105. }
  106.  
  107. void loop(void) {
  108.   getTemp();
  109.   printTemp();
  110.   delay(1000);
  111.   reading = digitalRead(buttonPin);
  112.  
  113.   if (reading == HIGH &amp;&amp; previous == LOW &amp;&amp; millis() – time > debounce) {
  114.     if (state == HIGH)
  115.       state = LOW;
  116.     else
  117.       state = HIGH;
  118.  
  119.     time = millis();
  120.   }
  121.  
  122.   digitalWrite(backLight, state);
  123.  
  124.   previous = reading;
  125.   }

Hier nochmal als LCD_Thermometer

Die Funktion

In der ersten Zeile und zweiten Zeile des Displays wird ein Festtext angezeigt. Die dritte Zeile des LCD zeigt dann zweistellig die Temperatur.

Durch den Taster kann die Hintergrundbeleuchtung ein- und ausgeschaltet werden.

LED Kennzeichenbeleuchtung nachrüsten

22 April 2010 von Oli82 Keine Kommentare »

Für alle denen es noch nicht aufgefallen ist, dass die neueren BMW Modelle über eine LED Kennzeichenbeleuchtung verfügen: Es ist so ;)

Als ich das zum ersten mal gesehen habe, kam in mir sofort das “HabenWill” Gefühl auf.

Zu diesem Thema gibt es in dieversen Foren bereits kleinere Einbauanleitungen, jedoch fehlt hier und da immer etwas.

Aus diesem Grund habe ich hier meinen Erfahrungsbericht nieder geschrieben. Ich hoffe er hilft euch weiter.

Bitte denkt dran, dass der Nachbau auf eigene Gefahr ist.

Zeitaufwand und Kosten

Für den Umbau müsst ihr ca. 1 – 1,5h rechnen

Preislich liegt der Umbau inkl. aller Teile bei rund 25-30€

Vorwort

Bei den aktuellen  BMW Modellen wird so ziemlich alles Überwacht. Fällt eine Komponente aus, piepst es hier und leuchtet da. Auch die Kennzeichenbeleuchtung wird überwacht. Warum ich das schreibe?

Die Überwachung bei Fahrzeugen mit Soffitten als Leuchtmittel prüft auf ca. >3W. Eine LED Leuchte “zieht” nur ca. 0,8W. Aus diesem Grund “denkt” der Boardcomputer des Fahrzeuges, dass die Birne kaputt ist und schlägt an.

Hier mal ein Paar Bilder zur Verdeutlichtung:

Soffittenlampe

Leistungsaufnahme Soffitte

LED Beleuchtung

Leistungsaufnahme LED

Damit das nicht passiert gibt es nur 2 Möglichkeiten:

  1. Die Diagnosefunktion der Lampen abschalten
  2. Der Lichtüberwachung “vorgaukeln” dass eine normale Sofitte verbaut ist.

Als Bastler habe ich mich für das “vorgaukeln” entschieden :D

Material

  • 2x Kennzeichenleuchten LED (BMW: 6326 7 193293)
  • 2x Steckergehäuse (BMW:  6113 6 925634)
  • 4x Kabel mit Kontakten (BMW: 6113 0 005 197 )
  • 4x Kontakte für Original Stecker (BMW: 9113 1 376 191)
  • 2x Steckergehäuse (BMW: 6113 1 378 106)
  • 2x Lastwiderstand 5W 180OHM (Conrad: 428024 – 62)
  • Schrumfschlauch oder Isolierband
  • Kabelbinder

Dann braucht man noch einen Lötkolben samt Lötzinn, einen breiten Schraubendreher und einen Seitenschneider.

Aus- & Umbau

Zuerst müssen die Kennzeichenleuchten bis auf das große schwarze Steckergehäuse zusammen gebaut werden.

LED Leuchte mit Widerstand parallel

Hier sieht man die Kennzeichenleuchte mit Steckverbinder und Kabel. Das Weiße ist der Lastwiderstand, welcher zu Testzwecken parallel zu der Versorgungsspannung (13,5V) geschaltet wurde.

Durch den Widerstand steigt die Leistung von 0,8W auf 2W an.

Leistungsaufnahme der LED mit Lastwiderstand

Nun muss der Lastwiderstand fest mit der Kennzeichenleuchte verbunden werden. Aus diesem Grund habe ich je ein kleines Stück der Kabelisolierung entfernt und den Widerstand dort angelötet. Anschließend habe ich die lötstellen mit Schrumpfschlauch isoliert und mit einem Kabelbinder die Leitungen vor Zug geschützt.

Anschluss-Schema:

Kleiner Nebeneffekt des Kabelbinders: Die Auflagefläche und somit auch die Temperatur an dieser Stelle wird minimiert.

Temperatur? Ja, die Mehrleistung will ja schließlich irgendwo hin, bzw. kommt ja irgendwo her. Deshalb heißt der Widerstand ja auch Lastwiderstand. Der “Mehrverbrauch” wird hier in Wärme umgewandelt. Gemessen hatte ich bei Raumtemperatur eine Flächentemperatur des Widerstandes von 64°C.

Lastwiderstand neben den abisolierten Kabelstellen

Lastwiderstand verlötet und mit Schrumpfschlauch

Wie wir bereits oben gesehen haben, reicht es nicht aus, nur einen Widerstand zu verbauen. Es scheint zwar bei manchen Fahrzeugen zu klappen, mit je einem Widerstand pro Kennzeichenleuchte ist man aber auf der sicheren Seite!

Nun muss man noch die Anschlusspins der Fahrzeugseite befestigen und diese dann in das Gehäuse einrasten lassen.

Anschlussstecker Fahrzeugseite

Nun kann alles eingebaut werden.

Die original Kennzeichenleuchten werden mit Hilfe eines breiten Schlitzschraubendrehers demontiert. Wie dies genau geht, steht im Fahrzeughandbuch (sorry, aber nach 2-3 Mails hab ich die Demontagebilder wieder raus genommen)

Das wars. Vorher/ Nachher Bilder spare ich mir, die gibt es ja bereits genug :P

Ich hoffe, dass ich nichts vergessen.

Einbau: Dension Gateway 500

16 April 2010 von Oli82 4 Kommentare »

Ich höre immer noch die Rufe meiner Eltern im Hintergrund schallen.

“Kaum hast du das Auto, zerlegst du es schon wieder”

Irgendwie kann ich Sie ja verstehen. Schließlich haben sie vor etwas über 5 jahren das selbe mit meinem alten Seat Leon durchmachen müssen und davor der Mazda und davor….  ;-)

Nun ist es aber vollbracht. Als Liebhaber von digitalen Musikstücken und elektronischem Fallobstes habe ich in mein Auto (BMW E91, Bj. 02/06) das Dension Gateway 500 eingebaut und auch zum laufen gebracht.

Das Dension Gateway 500 ermöglich es einem in Fahrzeugen mit MOST Bus eine USB-Schnittstelle, IPod-Schnittstelle sowie einen Line-In (AUX) zu betreiben UND (sofern vorhanden) diese über den I-Drive zu steuern.

HINWEIS:

Es gibt wohl verschiedene Hardware-Revisionen, die sich optisch nicht unterscheiden, wohl aber im setzen der Jumper. Die Anleitung bezieht sich auf die Hardware “HW:V2R2x” und die Einbauanleitung “V2.01″. Bitte kontrolliert vor dem Einbau, um welche Hardware es sich handelt! Danke nochmal an beni87 aus dem E90-Forum für den Hinweis.

Vorbereitung:

Da ich keinen CD-Wechsler mein Eigen nennen kann, war das ganze Vorhaben etwas schwieriger als angenommen. Laut diversen Foren ist eine codierung bei BMW ohne CD-Wechsler nicht möglich. Sorry Jungs, ES GEHT DOCH. Dazu aber später mehr.

Je nach Fahrzeugausstatung benötigt man folgendes Werkzeug und Material:

  • Torx Schraubendreher T15
  • Torx Schraubendreher T20
  • dünner Schlitz-Schraubendreher
  • Seitenschneider
  • Kombizange
  • Isoband
  • Kabelbinder “Lang”
  • Kabelbinder “kurz”
  • Stromdiebe (Kabelverbinder)
  • 2 Handtücher
  • LWL (MOST) Verlängerung (optional)

Man muss sich nun im klaren sein, wo man das Gateway verbauen möchte. Ich habe mich für den Einbauort des IPod Interfaces von BMW entschienden. hierfür gibt es auch eine gute Anleitung im Netz, nach der ich vorgegangen bin.

Die Anleitung zur Installation des Ipod Interfaces stammt von SKatETCC und wurde im Motor-Talk forum gefunden.

Montage

Es kann 1:1, wie in der Anleitung ab Seite 4 beschrieben, vorgagngen werden.

Empfehlenswert ist es aber, den Mitteltunnel mit den Handtüchern ab zu decken ;-)

Anders als in der Anleitung muss man anstatt die Pins aus dem erwähnten Stecker aus zu drücken, die Kabel mit den Abzweigklemmen abgreifen.

Kabelbelegung:

Pin 15 = +12V
Pin 12 = Masse/GND/Minus

Bevor man nun das Gateway an seinen Platz verbannt, sind die die DIP-Schalter richtig zu setzten. Mein GW hat noch 4 DIP Schalter, aktuell sind es 6 Schalter.

Die DIP Schalter müssen wie folgt gesetzt werden:

Etwas schwieriger gestaltete sich bei mir die MOST Verkabelung. Da es sich ja um LWL (Lichtwellenleiter) Kabel handelt und diese nur einen gewissen Biegeradius zu lassen, musste ich mir eine LWL Verlängerung kaufen. Bei meinem Gateway waren nur 18cm LWL Kabel vorhanden. Die Angebote in der Bucht oder direkt beim Distributor besitzen jedoch ein ausreichend langes LWL Kabel. Die Verlängerung wurde über schlauer-shop24.de bezogen (nur zu empfehlen).

Das USB, IPod UND AUX-In Kabel habe ich in das Handschuhfach verlegt. Da ich kein Fan von losen Kabeln im Auto bin, tauschte ich das USB Kabel gegen eine USB Einbaubuchse aus. Der AUX-IN muss, auch wenn seitens BMW vorhanden, verbaut werden. Das liegt daran, weil man ihn zum codieren und resetten des Gateways benötigt!

Wenn alles verbaut und verlegt wurde. Kann man das Auto wieder zusammen bauen.

Codireung

Ein vorweg: Tut euch den gefallen und ruft vorher im Autohaus an .

  1. weigern sich manche Autohäuser 3rd party Produkte zu codieren
  2. kann eine Codierung bis zu 8h dauern
  3. muss ein Termin frei sein (musste 2 Wochen warten)

Klärt vorher mit dem Autohaus ab, was ihr vorhabt.

Bei der Codierung muss natürlich kein Wechsler vorhanden sein. Lediglich der Umschalter des Gateway muss auf  “Gateway 500 Modus” stehen.

In meinem E9x befindet sich das Business Navi mit BT Vorbereitung. Der Service-Mitarbeiter musste (laut seiner Aussage) 3-4x die Wechsler-Codierung starten, bis es keine Fehlermeldung mehr gab, dass der “Job” nicht gefunden würde.

Sollte dennoch die Codierung des CD-Wechslers nicht funktionieren, versucht mal, das IPod Interface zu codieren. Laut Aussage eines Werkstatt-Meisters, prüft der “Tester” beim codieren der IPod Schnittstelle nicht die Hardware ab, was er jedoch bei dem CD-Wechsler tut.

Sollte es immer noch Probleme machen oder eure Werkstatt sich an den Hersteller wenden will, könnt ihr ihnen diese Telefonnummer geben. Die Nummer ist von dem Technischen Support des Distributors für Deutschland.

Mit dessen Hilfe konnte auch mein Gateway in Betrieb genommen werden.

Kosten und Fazit

Die Kosten für die Codierung beliefen sich auch 110€, worüber ich echt nicht mekern kann. Die Kosten varieren anhand des Softwarestandes des Fahrzeugs und Qualität des Einbaus/ der Werkstatt.

Das Gateway funktioniert und ich habe, was ich wollte ;-)

Vielen Dank an die freundlichen BMW Werkstatt und den netten Support des Distributors.

Eines möchte ich aber noch sagen: Diese Anleitung soll bei der Installation in den BMW E9x helfen. Nachbau oder Schäden sind auf eigene Gefahr.

Einbauanleitung Dension Gateway 500 BMW E91 E90 330xd

Aprilscherz! Email Porto ab 2010!!!!

1 April 2010 von Oli82 1 Kommentar »

Es ist eine Frechheit!

Nachdem bereits die Deutsche Post AG angekündigt hat, die DE Mail ab Juni mit 20 Cent pro E-Mail zu berechnen, schießt unsere Bundesregierung nun den Vogel ab.

Nun soll auch ab Juni 2010 bundesweit das E-Mail Porto eingeführt werden! Jede Mail wird ab diesem Zeitpunkt 1 Cent kosten! Damit möchte die Bundesregierung das mittlerweile bodenlose Steuerloch stopfen, bzw. Steuerausfälle kompensieren. 1 Cent klingt jetzt zwar nicht viel. Schaut aber mal in euer Postfach und rechnet mal nach….!

Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation ist quasi verantwortlich für diese Neuregelung. Denn die bis jetzt kostenfreien E-Mails hätten bis zum heutigen Zeitpunkt schon für imensen Schaden durch Spam Mails bei allen Postunternehmen gesorgt.

Stellt euch mal vor, was mit den ganzen Spam versendern passiert! “Lieber Herr Spammer… Sie müssen für 2010 eine Steuernachzahlung in Höhe von XXX€ bezahlen”

Wie das Ganze funktionieren soll, wie abgerechnet wird und wie man schon jetzt Kosten sparen kann, ist hier nachzulesen!

Ich finde, langsam reicht es mit der Stuerabzocke und irgendwelchen Abgaben an Vater Staat!

Weitere Infos und Quelle: http://www.email-porto.de

Neue Kategorie “BMW”

30 März 2010 von Oli82 4 Kommentare »

Ich hab mich nun doch entschlossen, eine neue Kategorie zu erstellen.

Ab sofort werde ich meine “How-To´s” für BMW hier veröffentlichen.

Die ersten sind schon in der “Pipeline” ;-)

LaFonera (Fon2100) als Bridge

12 März 2010 von Oli82 Keine Kommentare »

Mein etwas betagtes IBM T30 Notebook hat keine interne Wlan-Karte und die PCMCIA Karte hat in meinem Bastelraum keinen Empfang.

Was also nun?

Netzwerkkabel legen? => Ne, Mietswohnung, lassen wir lieber

Antennenhack? = kostet nur wieder extra Geld.

Nehmen wir doch einfach den frisch geflashten LaFonera als Wlan – 2 – Lan Bridge.

Eine solche Bridge ist als eine Punkt-zu-Punkt Verbindung von zwei oder mehr räumlich von einander getrennten LANs über Funk gedacht.  Passt also perfekt, um die 10m Luftlinie vom router in meinen Bastelraum zu überbrücken ;-)

Einziger Wermutstropfen: Der Fonera ist nur noch per LAN erreichbar. Die Wlan Schnittstelle ist nur noch für die Point-2-Point Verbindung zum Router zuständig.

Vorbereitungen:

Ich gehe von folgenden IP Adresse aus:

  • Router: 192.168.100.1
  • Client: 192.168.100.2
  • LaFonera: 192.168.100.3

Ebenfalls gehe ich davon aus, dass der Router als Wlan AP dient und der DHCP Server aktiviert ist.

Fangen wir an

Zuerst verbindet man den LaFonera über ein Netzwerkkabel mit dem Client und öffnet die WebGUI (http://192.168.100.3).

Nun öffnet man den Wireless -> Basic Settings Tab

  • Wireless Physical Interface
  1. Regulatory Domain: GERMANY
  2. Wireless Mode : Client Bridge
  3. Wireless Network Mode : Muss dem Router entsprechen (hier: Mixed)
  4. Wireless Network Name(SSID) : Muss dem Router entsprechen (hier: HomeLan)
  5. Wireless Channel : Muss dem Router entsprechen (hier: AUTO)
  6. Wireless SSID Broadcast : Enable
  7. Network Configuration : Bridged
  8. Apply Settings
  • Virtual Interfaces
  1. Add
    Wireless Network Name(SSID) : Muss sich von dem Router unterscheiden (hier: dd-wrt-ap)
  2. Wireless SSID Broadcast : Enable
  3. AP Isolation : Disable
  4. Network Configuration : Bridged
  5. Save

Jetzt in das Wireless -> Wireless Security Tab wechseln

  • Physical Interface
  1. Security Mode : WPA2 Personal Mixed (bei mir läuft es)
  2. WPA Algorithms : TKIP
  3. WPA Shared Key : muss mit dem Router übereinstimmen
  4. Save

Wechsel in das Setup -> Basic Setup Tab

  1. Connection Type : Disabled
  2. STP : Disable
  3. Local IP Adress : 192.168.100.3 (denkt dra, der Router hat 192.168.100.1)
  4. Subnet Mask: 255.255.255.0
  5. Gateway: 192.168.100.1 (Router IP)
  6. Local DNS : 192.168.100.1 (router IP)
  7. DHCP Server : Disable
  8. Save

Wechsel in den Setup -> Advanced Routing Tab

  1. Operating Mode : Router
  2. Save

Wechsel zu dem Security -> Firewall Tab

  1. Alle Häkchen unter “Block WAN Requests” bis auf “Filter Multicast” löschen
  2. SPI Firewall : Disable
  3. Save

Wechsel in den Administration Tab

  1. Apply Settings
  2. Reboot Router
  • Das war´s

Diese Konfiguration habe ich auf der Basis des DD-WRT v24 RC-6 getestet.

Zusammenfassung:

» Weiterlesen: LaFonera (Fon2100) als Bridge

DD-WRT auf den LaFonera (Fon2100)

11 März 2010 von Oli82 Keine Kommentare »

Wlan ist eine feine Sache. Weil ich mich immer wieder freue, wenn ich auf meinem Touren durch Deutschland einen kostenlosen Wlan AP im Hotel oder der umgebung habe, beteilige ich mich nun seit 3 Jahren an dem Fon Projekt.

Letztes Jahr kam der Fonera 2.0N auf den deutschen Markt. Deshalb habe ich mich nun entschlossen, meinen verstaubten FON 2100 mit der freien DD-WRT Firmware zu bespielen.

DD-WRT bietet einen VIEL höhren Funktionsumfang als die Standard FON Firmware.

Ich weiß! Es gibt schon dutzende How-To´s wie man die Firmware auf den Fonera bringt, aber selbst geschriebenes findet man wieder ;-)

Was braucht man alles:

Hardware:

  • Schraubenzieher “kreutz”
  • Serielle Schnittstelle mit Pegelwandler! (USB-To-Serial Konverter, da 3,3V Pegel)

Software:

Vorweg muss gesagt werden, dass unter Windows7 das FlashUtility nicht funktioniert. Die Anletung bezieht sich deshalb auf Windows XP.

Los gehts!

Zuerst müssen die 2 Schrauben auf der Unterseite des Fonera entfernt und das Gehäuse entfernt werden.

Im geöffneten Zustand fällt einem (zumindest mir) sofort die 10pol. Stiftleiste ins Auge. Hinter ihr verbirgt sich die serielle Schnittstelle.

Aber Vorsicht!!! Diese Schnittstelle arbeitet mit einem 3,3V Pegel. D.h. sie darf NICHT direkt an den PC angeschlossen werden. Wenn man gerade keinen Pegelwandler zur Hand hat, reicht ein günstiges USB-2-Serial Datenkabel für Handys.

Die Schnittstelle ist wie folgt belegt:

LaFonera und RedBoot vorbereiten

Damit wir später die DD-WRT Firmware auf den LaFonera flashen können, muss zuerst der Bootloaderzugriff (RedBoot) via Ethernet konfiguriert werden.

Hierzu verbindet man die serielle Schnittstelle des Fon2100 mit dem PC (9600-8-N-1)

Mir ist aufgefallen, dass bei angeschlossener Tx-Leitung der LaFonera nicht bootet. Deshalb sollte man den LaFonera booten und erst nach 5-7 Sekunden das serielle Kabel verbinden.

Sobald der LaFonera mit Spannung verbunden ist, fängt er an zu booten. Nun muss man schnell reagieren um den Bootvorgang mit STRG^C zu unterbrechen.

Im Terminal erwartet nun RedBoot eure Befehle, die wie folgt lauten:

RedBoot> fconfig bootp_my_ip 192.168.100.1	Deine neue IP Adresse...
RedBoot> fconfig bootp_my_ip_mask 255.255.0.0	unter dieser Subnetmask...
RedBoot> fconfig boot_script_timeout 10		für 10 Sekunden.

Durch diese 3 Befehle “lauscht” der LaFonera beim Booten für 10Sekunden unter der festgelegten IP.

Nun ziehen wir erst einmal den Stecker des LaFonera.

LaFonera (Fon2100) flashen

Als nächstes müssen das AP51 FlashUtility und (sofern noch nicht vorhanden) WinPcap herunter geladen und  installiert werden.

Das AP51 FlashUtility ist nach dem Start wie folgt ein zu stellen (Pfade natürlich anpassen oder meine Ordnerstruktur übernehmen)

Wenn die Einstellungen vorgenommen wurden, verbindet man den LaFonera direkt mit dem PC über LAN und drückt auf “Go”.

Nun Schaltet man den LaFonera wieder ein und wartet, bis die Ausgabe der im Bild ähnelt. Ist dies der Fall, lohnt es sich einen Hund/Kind/wichtigen Termin  hat oder einfach nur ein paar Kaffee trinken möchte. Der Updatevorgang dauert ca. 15-30 Minuten.

Nicht erschrecken! Das Programm schließt einfach, wenn es fertig ist.

Durch das Aufspielen der Software wird die IP auf 192.168.1.1 zurück gestezt. Hat man seine IP Konfiguration nach dem Flashen angepasst und ruft die GUI des FON2100 auf (Browser => http://192.168.1.1), begrüßt einen der Startscreen von DD-WRT

NACHTRAG:

Es gibt verschiedene Firmware Version der original FON Firmware. Durch das Autoupdate ist ist man (meist) auf dem aktuellen Stand. Mein Fon2100 A/B/C hatte noch die 0.7.1r1 drauf, was das aktivieren von RedBoot für die LAN-Nutzung garnicht nötig gemacht hätte

5,8GHz Pre-Flight Test

16 Dezember 2009 von Oli82 2 Kommentare »

Endlich sind die Trägerplatinen für die Airwave 5,8GHz Module gekommen.

Also gleich mal den Reflow-Löter angeheitzt und geföhnt. Der große ELKO musste leider sein, da es mir bei dem Prototyp an 4S den Tantal dauernd zerhauen hat :-(

IMG_0967_ree IMG_0964_reeIMG_0966_ree

Der erste abendliche Indoortest war auch bereits viel versprechend.

Getestet habe ich mit je einer 2dB 5,8GHz Antenne . Indoor habe ich damit ca. 60m (mehr Platz hatte ich Luftlinie nicht) erreicht. Dann habe ich noch “von drinnen nach draußen” getestet (-2°C). Dabei kam ich auf 180m (durch 2 Wände). Wenn es klappt, sollte ich diese Woche noch einen Outdoortest schaffen.