Archiv für die ‘Platinen’ Kategorie

5,8GHz Pre-Flight Test

16 Dezember 2009

Endlich sind die Trägerplatinen für die Airwave 5,8GHz Module gekommen.

Also gleich mal den Reflow-Löter angeheitzt und geföhnt. Der große ELKO musste leider sein, da es mir bei dem Prototyp an 4S den Tantal dauernd zerhauen hat 🙁

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Der erste abendliche Indoortest war auch bereits viel versprechend.

Getestet habe ich mit je einer 2dB 5,8GHz Antenne . Indoor habe ich damit ca. 60m (mehr Platz hatte ich Luftlinie nicht) erreicht. Dann habe ich noch „von drinnen nach draußen“ getestet (-2°C). Dabei kam ich auf 180m (durch 2 Wände). Wenn es klappt, sollte ich diese Woche noch einen Outdoortest schaffen.

Wi.232 goes USB

23 Oktober 2009

Wer kennt das nicht: Man steht auf dem Feld, will seinen Funkdatenlink anschließen und hat irgendwas vergessen. Sei es die Sercon oder nur das Verbindungskabel zum Wi.232 Modul.

Für mich war aber eher das Problem ausschlaggebend, dass mein Netbook keine serielle Schnittstelle mehr hat und der Umweg über „USB2Seriell->Sercon->Wi232“ zu Aufwendig wurde.

Als kleine Spielerei (oder nennen wir es Faulheit), habe ich mir ein kleines Platinchen gebastelt, welches den USB2Seriell Part übernimmt und gleich das Wi.232 Modul mit angebunden hat.

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Der Vorteil an den Wi.232 Modulen liegt für mich an der hohen Reichweite. Durch den USB2Seriell Wandler fällt auch gleich das Manko neuerer Notebooks nicht mehr so ins Gewicht.

Dem Wi.232 USB habe ich noch gleich einen angepassten Treiber spendiert.

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Die wesentlichen Änderungen wurden aber im EEPROM des USB2Seriell ICs vorgenommen. Hier wurden die I/Os, ein Paar Parameter und die VID auf das Wi.232 abgestimmt.

Mit der Stummelantenne habe ich bisher eine Reichweite von 950m erzielen können. Eine bessere Antenne wie bei Holgers Rheinbach Flug könnte sicherlich noch ein Paar 100m raus holen.

Lipoblitzer als Tiefentladeschutz

22 September 2009

Wer kennt das nicht: Der Lipo am Video-Downlink wurde vergessen und nun ist er tiefentladen. Schade um den Akku.

Da kann man doch was machen! Aufgrund der Anfragen von euch hat jreise seinen Lipoblitzer zweckentfremdet und mit einer neuen Firmware versehen. Diese trennt nun bei längerem Unterschreiten der eingestellten Spannungsschwelle die Last vom Akku, es fließt nur noch der geringe Eigenstrom der Schaltung. Erneutes Einschalten ist erst nach Akkuwechsel möglich.

Die Hardware ist die gleiche wie beim Lipoblitzer, statt der LEDs und der Vorwiderstände wird die Last angeschlossen. Der eingesetzte FET kann ohne Kühlung bis 1A schalten.

Es kann das Platinenlayout der Sammelbestellung dafür verwendet werden. Die 30Ohm und 200Ohm werden weggelassen und statt 30Ohm wird eine Brücke eingelötet.

Fertig.

Weitere Infos und die Software gibt es unter http://jreise.de/Lipoblitzer.

Lipo-Blitzer

23 Juni 2009

Der Lipoblitzer zeigt den Spannungsverlauf des Flugakkus in mehreren Warnstufen über verschiedene Blitzfolgen an. Die Anzeige erfolgt über zwei Power-LEDs. Durch diese Art der Signalisierung ist eine gute Einschätzung des Entladezustands während des Fluges möglich und schädliche Tiefentladungen können vermieden werden. Die Funktion des Lipolitzers ist komplett unabhängig von der Unterspannungswarnung der Flight-Ctrl.

Die Warnschwelle des Blitzers läßt sich leicht über einen Jumper programmieren.

Technische Daten

  • 5 Warnstufen
  • Signalisierung über zwei 1W-LEDs
  • für Betrieb an 3S-Lipo dimensioniert
  • Betrieb an 4S-Lipo mit anderen LED-Vorwiderständen möglich
  • mit Jumper an regelbarem Netzteil programmierbar

Schaltplan

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Anschlüsse

  • 6Pol. ISP (Programmieranschluss)
  • Spannungsversorgung
  • LED Anschluss

Bestückung

main.php?g2_view=core.DownloadItem&g2_itemId=41409

Software

Das Programm ist in Assembler geschrieben.

Die aktuelle Version kann man hier downloaden:

http://jreise.de/LipoBlitzer/Daten/Lipo-Blitzer.zip

Inzwischen sind im zip-File mehrere Programmversionen verfügbar (Erklärung in readme.txt) und eine cmd-Datei lipoblitzer.cmd zur automatischen Programmierung des ATTiny13 mit avrdude und Sercon.

Firmware einspielen

Am schnellsten geht das Einspielen der Software mit einem STK500 konformen Programmer und über das Programm avrdude im Mikrokopter-Tool Ordner.

Die Verbindung zwischen dem Programmer und dem LipoBlitzer wird über den 6pol. ISP Stecker geschaffen. Dabei muss, wenn der Programmer keine 5V zur Verfügung stellt, die Platine mit Spannung versorgt werden!

Die Sercon besitzt keinen STK500 konformen Mini-ISP Stecker

Hier muss ein Adapter mit folgender Belegung verwendet werden:

Sercon Pin

LipoBlitzer Platine Pin

1 SCK

3 SCK

2 RESET

5 RESET

3 MISO

1 MISO

4 NC

2 5V

5 MOSI

4 MOSI

6 GND

6 GND

Der Jumper auf der Sercon (Aktivierung RESET-Signal) muß gesteckt sein, sonst ist keine ISP-Programmierung möglich.

Einstellung der Spannungsschwelle / Programmiermodus

Die Spannungsschwelle für Dauerblinken muß einmalig eingelernt werden (kann jederzeit neu eingestellt werden). Dazu wird der Lipo-Blitzer mit gestecktem Jumper an einer regelbaren Spannungsquelle in Betrieb genommen. Jetzt wird die gewünschte Spannung (z.B. 9,6V bei 3S-Lipo) eingestellt und der Jumper abgezogen. Die Schwelle ist nun dauerhaft gespeichert und der Blitzer ist einsatzbereit. Die Warnschwellen sind in unserem Beispiel nun folgendermaßen eingestellt:

> ca.10,7V

1x blinken

4s Pause

Positionslicht

< ca.10,7V

2x blinken

2s Pause

ca. 3/4 leer, je nach Lipo

< ca.10,2V

3x blinken

1s Pause

Landung vorbereiten

< ca.9,9V

4x blinken

1s Pause

landen

< ca.9,6V

Dauerblinken

schnellstens landen, sonst schadet es dem LiPo

Achtung: Gute Akkus mit hoher Spannungslage brechen zum Ende sehr schnell ein! Hier ist es sinnvoll, eine höhere Schwelle einzustellen.

Die Sammelbestellung ist beendet.

Update 28.12.2009

Hier findet ihr den LipoBlitz als Download


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